2013

12. Februar – Glöwen
Unbekannte trampelten ein 10 x 10 m großen Hakenkreuz in den Schnee auf dem Schulhof.
(Polizei, 13. Febraur 2013)

13. Februar – Wittenberge
In der Nacht zu Mittwoch demonstrierten circa zehn (Neo)nazis unangemeldet mit Fackeln und Transparenten.
(MAZ, 15. Februar 2013)

06. März – Lenzen
In einem Schulbus wurden zwei Hakenkreuze mit einem schwarzen Edding auf die Sitze gemalt.
(Internetwache, 06. März 2013)

13. März – Wittenberge
Trotz wiederholte Unterlassungsaufforderung sang ein 14-jähriger Schüler (neo)nazistische Lieder, nachdem er das Theatstücke „Anne Frank“ gesehen hat.
(Polizei, 15. März 2013)

14. März – Wittenberge
Unbekannte sprühten mit weinroter Farbe drei Hakenkreuze an Glascontainer in der Tivolistraße.
(Polizei, 15. März 2013)

26. März – Frehne
Eine Gruppe von zehn Jugendlichen und jungen Erwachsenen griffen ein Jugendwohnheim in Frehne an. In diesem sind mehrere verhaltensauffällige Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten untergebracht. Sie bedrohten die Bewohner_innen und riefen (neo)nazisttische Parolen und zeigten die „Hitler-Gruß“. Anschließend stürmten sie das Heim und griffen mehrere Personen tätlich an, dabei wurden vier von ihnen verletzt. Sieben Täter_innen konnten gefasst werden, sie stammen alle aus dem Ort Frehne. (Tagesspiegel, 27. März 2013; Berliner Zeitung, 28. März 2013; MAZ, 28. März 2013, Neues Deutschlang, 30. März 2013)

02.-08. April – Seefeld (Stadt Pritzwalk)
Im oben genannten Zeitraum wurden an der Tür des Gemeindehauses im Hauptmannsweg vier (neo)nazistische Symbole mit Kreide angerbacht.
MAZ, 11. April 2013)

14. April – Pritzwalk
Drei Männer drangen gewaltsam in eine Wohnung ein und flüchteten anschließend. In der Wohnung eines Täters traf die herbegerufene Polizei auf die drei Täter und zwei weitere Männer. Einer der Täter zeigte den „Hitler“-Gruß, ein weiterer Mann entblößte seinen Oberkörper auf dem sich mehrere (neo)nazistische Tattoos befanden und ein dritter skandierte (neo)nazistische Parolen. Alle fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen.
(MAZ, 17. April 2013)

01. Mai – Wittenberge
Das Parteibüro der Partei „DIE Linke“ wurde mit sieben Farbbeuteln attackiert.
(Polizei, 02. Mai 2013)

02. Mai – Wittenberge
Aus einer Gruppe von sechs Personen riefen zwei Jugendliche verfassungsfeindliche Parolen.
(Polizei, 03. Mai 2013)

11. Mai – Perleberg
Die NPD führte eine Mahnwache durch.
(Inforiot, 11. Mai 2013; MAZ, 13. Mai 2013)

09. Juni – Perleberg
Als ein Jugendlicher jugoslawischer Herkunft Mittags am Bahnhof auf den Regionalexpress wartet, wird er von einem ihm unbekannten Mann mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Zuvor hatte es zwischen beiden einen Wortwechsel gegeben. Der Jugendliche hatte einen Streit zwischen dem Täter und seiner Begleiterin mitbekommen. Weil er zu den beiden rüber sah, während er auf den Regionalexpress wartete, wurde er von dem Unbekannten beschimpft und geschlagen.
(Opferperspektive)

12. August – Pritzwalk
Im Stadtgebiert wurde eine unbestimmte Zahl von Plakaten mit (neo)nazistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
(Polizei, 13. August 2013)

16. August – Pritzwalk
Am Abend rufen mehere Jugendliche am Pritzwalker Tor (neo)nazistische Parolen. Personalien wurden aufgenommen und Anzeigen erstattet.
(Polizei, 19. August 2013)

28. August – Wittenberge
An einer Hauswand in der Lenzener Straße wurden zwei (neo)nazistische Schmierereien entdeckt.
(Polizei, 29. August 2013)

27./28. August – Wittenberge
An die Mauer eines Grundstücks in der Bad-Wilsnacker-Straße sprühen Unbekannte einen (neo)nazistischen Schriftzug.
(Polizei, 29. August 2013)

10. Oktober – Pritzwalk
Am Nachmittag beleidigt ein polizeibekannter Neonaz in der Fussgängerzone den Betreiber eines Döner-Imbisses und dessen Kinder rassistisch, zeigt den sogenannten „Hitlergruss“ und bedroht sie. Um die Kinder vor dem 28-Jährigen und seiner Begleiterin zu schützen, bringt der Vater die beiden in die nahegelegene Wohnung. Als er wieder heraus kommt, stehen der Neonazi und seine Begleiterin noch auf der Straße. Nach fortgesetzten Beleidigungen greifen der Neonazi und seine Begleiterin den Kleinunternehmer körperlich an. Der setzt sich zur Wehr setzt und wird leicht verletzt
(Opferperspektive)

21. Oktober – Pritzwalk
Zwei Mädchen rufen „Sieg Heil“, „Heil Hitler“ und weitere (neo)nazistische Parolen.
(Polizei, 22. Oktober 2013)

27. Oktober Buchholz/Pritzwalk
Vor der Gaststätte „Prignitzer Hof“ sammelten sich Neonazis um eine Feier im Gebäude zu stören. Als die zur Hilfe gerufene Polizei eintrifft, greift einer der Neonazis die Polizisten an. Es wurden zahlreiche Anzeigen aufgenommen und Platzverweise ausgesprochen.
(Polizei, 28. Oktober 2013; MAZ, 30. Oktober 2013)

28. Okbtober – Wittenberge
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen, zieht der eine ein Messer und bedroht seinen Kontrahenten damit, vorher hatte er ihn wiederholt antisemitische beschimpft.
(Polizei, 29. Oktober 2013)

31. Oktober – Wittenberge
In der Perleberger Straße wurde ein Hakenkreuz in eine Metalltür geritzt.
(Polizei, 01. November 2013)

08.-09. November – Lenzen
Vier Schilder/Verkehrszeichen wurden im oben genannten Zeitraum mit verfassungsfeindlichen Symbolen besprüht.
(Polizei, 11. November 2013)

22. November – Wittenberge
In der Bad-Wilsnacker-Straße werden auf einer Länge von 300 m ingesamt 13 (neo)nazistische Parolen mit roter und schwarzer Farbe gesprüht.

15. Dezember – Pritzwalk
Zeugen rufen die Polizei in die Nordstraße, weil in einee Wohnung sowohl (neo)nazistische Musik gespielt als auch Parolen gerufen werden. Anzeigen wurden gestellt.
(MAZ, 17. Dezember 2013)

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